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Wenn Sie schwanger sind, ist Ihr Immunsystem von Natur aus geschwächt und Sie können leichter krank werden. Umso wichtiger ist es, in dieser Zeit gut auf sich aufzupassen. Hier unser Ratgeber, wie Sie der Morgenübelkeit in der Schwangerschaft vorbeugen und mit einigen häufigen Symptomen der Morgenübelkeit besser umgehen können

Wie muss ich mir die Morgenübelkeit vorstellen?

Ein Gefühl von Übelkeit und Erbrechen in den frühen Stadien der Schwangerschaft sind häufige Symptome der Morgenübelkeit. Morgenübelkeit ist völlig normal, und trotz ihres Namens kann sie zu jeder Tages- oder Nachtzeit auftreten.  So kann man die Auswirkungen lindern:

Ruhe: Machen Sie regelmäßig Pausen, denn Ermüdung macht die Übelkeit schlimmer
Viel Flüssigkeit: Achten Sie auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr, indem Sie immer wieder ein bisschen Wasser trinken
Kleine Mengen essen: Essen Sie kleine Mengen an gesundem, kohlenhydratreichem, aber fettarmem Essen
Kalt essen: Kalte Mahlzeiten können besser als warme sein, weil sie weniger stark riechen
Achten Sie auf Hygiene: Waschen Sie sich nach jeder Übelkeitsattacke die Hände, um der Verbreitung von Bakterien vorzubeugen

  • Halten Sie rohe von gekochten und verzehrfertigen Lebensmitteln getrennt, sowohl bei der Lagerung als auch bei der Zubereitung
  • Halten Sie Haustiere oder andere Tiere von den Bereichen fern, wo Lebensmittel zubereitet und verzehrt werden.

Ernährung & Lebensmittelhygiene in der Schwangerschaft

Bereits in den ersten Stadien der Schwangerschaft müssen Sie darauf achten, was Sie essen und wie Sie es zubereiten. In der Schwangerschaft können Sie für bestimmte Bakterien und Infektionen anfälliger sein, die Auswirkungen auf Ihre Gesundheit und das ungeborene Baby haben können. Daher sind eine gute Ernährung und Hygiene unerlässlich.

Damit Sie Ihrem Baby den bestmöglichen Start sichern, achten Sie auf eine gesunde, ausgewogene Ernährung und vermeiden die folgenden Risiken:

  • Weich-, Rohmilchkäse und nicht pasteurisierte Milchprodukte
  • Rohe oder nicht durchgegarte Eier
  • Leber, Pâtés und geräuchertes Fleisch wie z.B. Parmaschinken sind weniger riskant; aber meiden Sie rohen Schinken und Salami sowie nicht durchgegartes Fleisch
  • Essen Sie nicht mehr als zwei Portionen fetten Fisch pro Woche.
  • Versuchen Sie, nicht mehr als 200mg Koffein pro Tag zu sich zu nehmen (das entspricht zwei Tassen Instantkaffee)

Um das Risiko von Schäden für sich und das Baby zu verringern, sollten Sie auch bei der Zubereitung der Lebensmittel besonders vorsichtig vorgehen.

  • Handhygiene - Waschen Sie Ihre Hände mit Seife und Wasser, vor und nach Zubereitung der Lebensmitte sowie vor und nach dem Essen. Wenn Seife und Wasser nicht greifbar sind, entfernt Dettol Hand-Desinfektionsgel 99,9% der Bakterien 
  • Rohe Lebensmittel - Achten Sie bei der Essenszubereitung besonders auf rohe Lebensmittel – Bakterien aus rohem Fleisch, Fisch und Eiern können sich leicht auf den Oberflächen in der Küche verbreiten
  • Kleinschneiden und Kochen - Reinigen Sie alle benutzten Utensilien und Schneidebretter mit einem Reinigungsmittel und spülen Sie sie mit heißem Wasser ab. Wischen Sie die Oberflächen mit einem Desinfektionmittel und einem Einmaltuch ab. Sie können auch wiederverwendbare Tücher nehmen, sollten diese aber regelmäßig waschen und desinfizieren
  • Lebensmittelabfälle - Verwenden Sie immer eine Mülltüte und desinfizieren Sie Ihren Mülleimer nach der Leerung. Halten Sie den Deckel des Mülleimers grundsätzlich geschlossen, um keine Fliegen und Ungeziefer anzulocken.

Biozidprodukte vorsichtig verwenden. Vor Gebrauch stets Etikett und Produktinformationen lesen.